Nachrichten getagged: Costa Serena

Transatlantik auf der Costa Serena: Tag 2

Von admin, 7. Dezember 2010 12:10

Fortsetzung unserer Reihe “Transatlantik auf der Costa Serena” (zurück zu Tag 1)

Tag 2 – Barcelona, Spanien. (27.11.2010)

Bildergalerie der Costa Serena

Die komplette Galerie von Schiff und Küche gibt es beim Klick aufs Bild

Der Tag begann mit einem Frühstück im Zimmer, auf dem Balkon war es noch etwas frisch. Schon vor der Kreuzfahrt hatten wir uns für einen täglichen Früchtekorb entschieden – 18 Tage für insgesamt 23 Euro sind nicht die Rede wert. So konnten wir gesund in den Tag starten und uns auf Barcelona vorbereiten, wo wir um 13:00 Uhr am Kreuzfahrtterminal der Stadt anlegten. Neben der Costa Serena war nur noch die etwas kleinere Splendour of the Seas am Terminal; zum großen Showdown der riesigen Kreuzfahrtschiffe kommt es bekanntlicherweise erst im Sommer 2011. (wir berichteten)

Frühstück in der Kabine funktioniert ganz einfach: Bevor man ins Bett geht, hängt man die Bestellung von außen an die Tür. Costa liefert das Frühstück zur gewünschten Zeit pünktlich an, lediglich die Brötchen hätten etwas frischer sein können. ;-) Viele nutzen diesen kostenlosen Service auch nur, um sich einen Cappucino kommen zu lassen, denn beim Frühstücksbuffet gibt es nur Kaffee, Cappucino muss extra bezahlt werden.
Der Frühstücksservice ist kostenlos, für den 24-Stunden erhältlichen Zimmerservice fällt eine Servicegebühr in Höhe von 2,00 Euro an. Die Karte dafür ist aber recht überschaubar. Unsere Empfehlung: Gehen Sie zu einem der Buffets und stellen Sie sich einen Teller mit leckeren Speisen zusammen – überhaupt kein Problem, diesen anschließend mit auf die Kabine zu nehmen, wenn Sie dies wünschen.

Wie auch bei MSC versucht Costa mit allen Mitteln, seinen kostenpflichtigen Shuttle zu veräußern. In Barcelona konnte man diesen für 6 Euro pro Person buchen, also 3 Euro pro Strecke.
Wir beschlossen, zu laufen… auch weil der Weg nicht wirklich weit ist und über eine neue Brücke führt, von der man einen schönen Ausblick auf die Stadt hat.
Nach ca. 15 Minuten ist man bereits am Hafen, wenig später auf der berühmten Strasse der Stadt, der Rambla.
Nach eine ersten Erkundungstour zu Fuß buchten wir dann die rote Linie des Touristenbusses der Stadt Barcelona. Man bezahlt einen Pauschalpreis (ca. 20 Euro) und kann alle Busse (auch die blaue Linie) für einen oder zwei Tage (gegen Aufpreis) nutzen, und unterwegs immer wieder aussteigen und den nächsten Bus nehmen. Als „Hop on  – hop off“ wird das auch bezeichnet.
Der Kommentar in den Bussen ist in 10 Sprachen verfügbar, natürlich auch deutsch. Diese Tour ist allen Spanien-Neulingen zu empfehlen, denn sie vermittelt einen guten Überblick über die (vielen) Sehenswürdigkeiten der schönen Metropole Barcelona.

Da es ohne Sonne recht kühl war, hatten wir gegen 20:00 Uhr genug gesehen für diesen Tag und machten uns auf den Rückweg zum Schiff. Vorher hielten wir an einem Supermarkt, wo wir ein paar Sachen einkauften, auch Wasser und einige spanische Biere.
Verstaut in einem Rucksack, war es überhaupt kein Problem, diese an Bord zu bringen. Costa gilt eigentlich als sehr strikt; aber wenn man es nicht übertreibt, gibt es keine Probleme.
Zu allen Mahlzeiten gibt es kostenloses „Eiswasser“, üblich in vielen Ländern.  Mineralwasser gibt es ausschließlich in 0,7l bzw. 1,0l Flaschen, welche 2,50 Euro kosten.
Für Weinliebhaber bietet sich der Kauf eines der Weinpakete an. Man erwirbt eine bestimmte Anzahl an preiswerten oder sehr exklusiven Weinen – als Anreiz gibt es die gleiche Anzahl an Wasserflaschen gratis dazu.
Das Costa All-Inklusiv-Paket ist nur Reisenden zu empfehlen, die jeden Tag Alkohol trinken möchten. Übrigens: Auf unserer Kreuzfahrt wurde den Gästen, die All-Inklusiv gebucht hatten, DAB aus Dosen gereicht; aber auch das variierte je nach Getränkepaket. Je nach Land gibt es eine riesige Auswahl an diesen Paketen, die sich alle etwas unterscheiden.
Als Zapfbier (nicht gültig für die AI Gäste) gibt es Carlsberg; etliche weitere Marken konnten in Flaschenform geordert werden.

Am Abend gab es eine Flamenco-Show, präsentiert von lokalen spanischen Künstlern. Diese Veranstaltung war ganz nett, müssten wir eine Schulnote vergeben, wäre diese 2-.

Transatlantik auf der Costa Serena: Tag 1

Von admin, 29. November 2010 17:18

Auch in diesem Jahr sind wir wieder unterwegs, um die Faszination Transatlantik hautnah zu erleben und Ihnen unsere Eindrücke zu schildern, damit auch Sie Lust auf Meer bekommen.
Wir haben uns für die Route der Costa Serena entschieden, welche von Italien nach Brasilien führt. Das in 2007 in Dienst gestellte Schiff kann maximal 3700 Gäste beherbergen, 1100 Bedienstete sorgen sich um das Wohl der Urlauber. Der Reisepreis betrug auf mega-lastminute.de lediglich 888 €, ohne Balkon sogar nur 599 €

Tag 1 – Einschiffung Costa Serena in Savona, Italien. (26.11.2010)

Bildergalerie der Costa Serena

Die komplette Galerie von Schiff und Küche gibt es beim Klick aufs Bild

Wir reisten bereits am 25.11. nach Nizza, um ganz entspannt am nächsten Tag von dort nach Savona zu fahren. Wir wählten dafür den Zug, welcher schnell online gebucht war über die bedienerfreundliche Website der französischen SCNF Gesellschaft. Über Monacco ging es in etwa 2 Stunden ins italienische Savona, von wo aus überwiegend Schiffe von Costa ablegen. Die Fahrt mit dem Zug führte fast ausnahmslos am Meer entlang und bot viele schöne Ausblicke, eine perfekte Einstimmung auf die folgende Kreuzfahrt.
Für Gäste, die am Tag der Einschiffung in Nizza ankommen, gibt es einen Shuttle-Bus von Costa, der etwa 21 Euro kostet und in 2,5 Stunden direkt zum Hafen fährt.
Da italienische Taxifahrer berühmt-berüchtigt sind, entschieden wir uns, vom Bahnhof in Savona zum Hafen zu laufen, trotz Gepäck keine Qual, denn der schöne Weg führte durch die Innenstadt und dauerte etwa 15 Minuten.
Das Gepäck war schnell abgegeben, wir erhielten die Einschiffungsnummer 20. Daher entschieden wir uns, zurück in die Stadt zu laufen, um uns bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel Savona näher anzuschauen.
Gegen 16:00 Uhr gingen wir zurück zum Terminal und waren nach 10 Minuten auf dem Schiff und wenig später in der Kabine.
Bei Costa findet die Registrierung nur bedingt im Terminal statt, seine Kreditkarte als späteres Zahlungsmittel muss man an Automaten einlesen lassen, bezahlt wird aber erst – wie üblich – ganz am Ende der Kreuzfahrt. Die Costa-Bordkarte wartet bereits in der Kabine, ebenso erste Informationen zum Programm des Tages.
Unsere Kabine ist auf Deck 8, mitschiffs, und verfügt über einen Balkon mit 2 Stühlen (leider keine Liegen) und einen kleinen Tisch.  Eine Kabine mit Balkon ist auf einer Transatlantikreise zu empfehlen, damit man die vielen Seetage in Ruhe genießen kann. Und oft beträgt der Aufpreis zu einer gewöhnlichen Innen- oder Außenkabine nur wenige hundert Euro.
Um im Blog während der Reise zu berichten, bin ich auf’s Internet angewiesen, welches auf der Costa Serena auf fast allen Decks und in den Kabinen drahtlos verfügbar ist, aber auch einiges kostet. Ein 3-Stunden Guthaben schlägt mit 24 Euro zu Buche, bisher funktionierte es aber ganz hervorragend, was sich spätestens zu Beginn der eigentlichen Atlantiküberquerung ändern wird.

Das erste Abendessen auf der Serena war wirklich gut und lecker, nach der zum Teil harrschen Kritik einiger Reisenden in diversen Internet-Foren hatte ich meine Ansprüche etwas runtergeschraubt, wurde aber nicht enttäuscht.
Auch der Service war sehr professionell, die einzelnen Kurse und bestellten Getränke kamen zügig.

Weiterlesen: Tag 2 auf der Costa Serena

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