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Gerüchte mehren sich, dass neben den Planern von Utopia weitere Firmen über den Neubau von Kreuzfahrtschiffen in Asien nachdenken. Bisher galten die Meyerwerft in Papenburg, die Fincantieri-Gruppe mit Werften in verschiedenen europäischen Ländern sowie die französische Chantiers de l’Atlantique als “die Werften” für den Bau von Luxus-Linern.
Louis Kreuzfahrten der Auftraggeber?
Das scheint sich nun zu ändern, denn die Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering Co., Süd-Koreas drittgrößter Schiffsbauer, freut sich über den ersten Auftrag zum Bau eines Kreuzfahrers. Auch wenn der Kunde noch nicht veröffentlicht wurde, sickerte durch, dass es sich um eine griechische Firma handelt. Wir gehen davon aus, dass Louis Cruises den Auftrag, das 600-Millionen US-Dollar teure Schiff zu bauen, erteilte.
Dabei würde es sich um den ersten reinen Neubau der Firma seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, handeln. Denn bisher war die Firma eher dafür berühmt, alte, kleinere Schiffe aufzukaufen, zu modernisieren und dann durch’s Mittelmeer fahren zu lassen.
Da diese Strategie im Zeitalter immer größerer und modernerer Liner nicht mehr aufzugehen scheint, mussten die Planer wohl umdenken. Wir sind gespannt und freuen uns auf weitere Details, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten werden.
Ein interessanter Bericht erschien Mitte Dezember 2009 im Hamburger Abendblatt:
Meyer Werft – die asiatische Konkurrenz im Nacken
Mögen Sie viel Unterhaltung, Musik und internationale Atmosphäre, aber vor allem ganz viel Spass? Dann schon jetzt auf 2011 freuen, denn dann schickt die Carnival Cruise Line wieder Schiffe nach Europa, unter anderem das größte und dann neueste Schiff der Firma, die zauberhafte Carnival Magic, die ab Barcelona zu 7-12 tägigen Entdeckungsreisen ablegen wird.
Derzeit glühen noch die Schweißbrenner in Italien, wo das Schiff entsteht: Mit einer Größe von 130.000 Tonnen und 1850 Kabinen ist die Carnival Magic nach der Carnival Dream das größte schwimmende Resort, das Carnival Cruise Lines jemals gebaut hat. Ein Highlight werden die frei über dem Meer schwebenden Whirlpools sein, getreu dem Motto “dem Meer ganz nah”.
Eine von vielen Neuheiten auf diesem Schiff ist der Unterhaltungs- und Restaurantkomplex “The Piazza”, der tagsüber eine gemütliche Oase der Ruhe und Entspannung, und Abends ein belebter Treffpunkt mit Unterhaltungsangeboten werden soll.
Mehr in Kürze.

Royal Caribbean Logo | Foto: scmikeburton
Royal Carribean International (RCI) hat viel Geld in Labadee investiert, um den Hafen tauglich zu machen für die großen Schiffe seiner Flotte. Auch die Oasis of the Seas, das weltgrößte Kreuzfahrtschiff, kann dort anlegen. RCI beschäftigt einige Hundert lokale Mitarbeiter auf der Halbinsel Haitis, hinzu kommen noch einmal so viele Strandverkäufer. Um diesen Menschen in dieser schweren Zeit nicht die Einnahmequelle zu nehmen, hat man sich wohl entschlossen, Labadee weiter anzulaufen. Jedes Kreuzfahrtschiff der Gruppe, das in den nächsten Wochen dort festmachen wird, hat auch Hilfsgüter an Bord, um den armen Menschen zu helfen. Außerdem werden die Gewinne, die in Labadee erwirtschaftet werden, gespended – zunächst auf unbestimmte Zeit.
Ein fader Beigeschmack bleibt sicherlich, aber dennoch ist diese Entscheidung nachzuvollziehen. Schließlich würden weniger Besucher in der einzigen Touristenhochburg Haitis dem Land noch mehr schaden, denn derzeit ist es auf jeden Dollar angewiesen, so schlimm das klingt.
Im Juli 2009 waren wir für Sie auf der Einführungskreuzfahrt der bei der Meyerwerft in Papenburg gebauten Celebrity Equinox.
| Abmessungen, Gewichte und Kapazitäten | |
|---|---|
| Länge: | 317,20 m |
| Breite: | 36,90 m |
| Tiefgang: | 8,30 m |
| Vermessung: | 121.878 BRZ |
| Decks: | 17, davon 13 Passagierdecks |
| Besatzung: | 1.250 |
| Passagiere: | 2.850 |
| Raumverhältnis: | 42,7 BRZ/Passagier |
500 Millionen Euro hat das Schmuckstück gekostet, hier unsere Impressionen:
Im ersten regulären Hafen mit echten Gästen zeigt uns der Kapitän der Oasis of the Seas, was den Gästen so geboten wird. Das Video ist auf englisch, aber sicherlich dennoch verständlich und unterhaltsam.
Man findet heute kaum noch eine Kabine auf einem Kreuzfahrtschiff , die nicht mindestens ein Telefon und einen Fernseher hat. Oftmals gehören auch kleine Kühlschränke und Safes zu der Standardausstattung. Doch einen Laptop in jeder Kabine?
Den Anfang macht nun die Luxusfirma Oceania Kreuzfahrten: Auf deren Neubau, der für 1258 Passagiere konzipierten Oceania Marina, die Anfang 2011 ihr Debut gibt, wird jede Kabine einen internetfähigen Laptop haben. Ob viele Passagiere diesen tatsächlich auch nutzen werden, bleibt abzuwarten, denn aktuell sind die Verbindungen über Satellit noch sehr teuer.
Ganz nebenbei gibt man bekannt, dass die Standard-Balkonkabinen auf der Marina die größten auf See sein werden und etwa 25m2 messen.
Schon einmal auf einem Schiff von Oceania gewesen? Wie war es? Wir freuen uns auf Ihre Meinung.
Zu verkaufen: 200 Luxuswohnungen auf dem Wasser
Die weltweite Finanzkrise ist noch nicht überstanden, dennoch hat eine amerikanische Firma ehrgeizige Pläne: Sie möchte für gut 850 Millionen Euro ein Kreuzfahrtschiff, das den Namen Utopia tragen wird, bauen, welches im Jahr 2013 erstmals ablegen soll. Das Besondere: Etwa die Hälfte der verfügbaren Kabinen sollen als „schwimmende Wohnungen“ an zahlungskräftige Kunden verkauft werden, die das Leben auf dem Wasser lieben.
Der Einstiegspreis für ein Leben auf den Weltenmeeren liegt bei rund 2,8 Millionen Euro, für die teuerste Einheit (von Kabine kann man kaum noch sprechen) werden etwa 18 Millionen Euro fällig. Zum günstigsten Preis bekommt man immerhin etwa 125 m2, die 2 Schlafzimmer und 2 Bäder beinhalten. Opulente 600 m2 bekommt der Käufer für die teuerste Kabinenkategorie.
Bei den großen Top-Events hautnah dabei
Auch stehen schon jetzt erste Häfen fest, die die Utopia anlaufen soll. So möchte man während der Filmfestspiele von Cannes im Süden Frankreichs sein, in Rio den berühmten Karneval live miterleben und den Jahreswechsel im Hafen von Sydney erleben.
Auch weitere internationale Top-Events wie Autorennen, Segel-Regatten usw. spielen eine Rolle bei den Zielgebietsplanungen.
Kreuzfahrtexperten belächeln diese Pläne, da es laut ihrer Aussage im rauen Fahrwasser der aktuellen Wirtschaften keine entsprechende Nachfrage gebe.
Die Firma Utopia Residences hat den Bau bereits im Dezember in Auftrag gegeben. Eher unüblich bei luxuriösen Schiffen, erhielt Samsung Heavy Industries in Südkorea den Zuschlag, den 296 m langen, 105.000 Tonnen-Luxusliner zu bauen. Nach Fertigstellung wird die Utopia 204 Kabinen haben, die wie Hotelzimmer gemietet werden können.
Weitere 200 Kabinen sollen als Eigentumswohnungen veräußert werden.
Einige Kabinen sollen neben viel Marmor und einem Parkettfußboden einen echten Kamin erhalten. Besitzer und Urlauber können nebenbei 3 Pools, ein Außen-Kino, einen Tennisplatz u.v.m. nutzen, Langeweile sollte also nicht aufkommen.
Einen Großteil der Finanzierung wird die Frontier Group,
Die Vorstellung des Projektes kommt nur wenige Wochen nach der Einführung des weltgrößten Kreuzfahrtschiffes, der Oasis of the Seas von Royal Caribbean Cruise Line. Das Schiff, das alles Rekorde bricht, kann 6360 Passagiere aufnehmen und wiegt 225,000 Tonnen.
Das Team um Utopia bringt viel Erfahrung mit: Die Verantwortlichen, darunter Kapitäne und Ingenieure, brachten 20o2 das deutlich kleinere Bewohner-Schiff „The World“ zu Wasser, welches seitdem erfolgreich um die Welt reist.
Doch nicht alle Versuche, Apartments auf Luxusschiffen einzuführen, waren von Erfolg gekrönt: So scheiterte die luxuriöse Hotelkette Four Seasons im Jahr 2002. Es konnten nicht genügend Abnehmer gefunden werden, die Pläne wurden eingestampft, das Schiff nie gebaut.
Wir sind gespannt, wie es mit der Utopia weitergeht, und werden hier berichten, sobald es neue Entwicklungen gibt.

Die MSC Orchestra | Foto: manfrys
Die Oasis of the Seas, das größte Passagierschiff der Welt, hat die Jungfernfahrt absolviert und kreuzt nun durch die Karibik.
Beim Betreten des größten Kreuzfahrtschiffs der Welt rutscht den meisten Passagieren – beinahe schon andächtig – genau das Wort heraus, das sie eigentlich vermeiden wollten: „Wow!“ Und tatsächlich sagt „Wow“ sehr viel über die Oasis of the Seas aus, die länger ist als der Eiffelturm hoch.
Will man das größte Passagierschiff der Welt beschreiben, ist tief Luftholen angesagt. Denn mit Besonderheiten und Attraktionen geizt das Schiff, das gerade seine ersten Fahrten durch die Karibik unternimmt, wahrlich nicht.
Wasser, Wasser, Wasser
Der erste Blick der Passagiere nach dem Check-in fällt auf eine Wasserfontäne, die eine schwebende Bar zu tragen scheint. Und in der Tat gleitet die „Rising Tide Bar“ sanft und majestätisch hinauf in den „Central Park“ und wieder zurück – unterstützt von einer versteckten Hebe-Einrichtung natürlich. Bargäste genießen dabei ein Glas Champagner und sehen zu, wie auch den anderen Neuankömmlingen der Mund vor Staunen offen stehen bleibt vom überwältigenden ersten Eindruck des Schiffsinneren. Das Staunen schwindet auch bei einer eingehenden Erkundungstour nicht. Für ein Kreuzfahrtschiff gänzlich ungewohnt, trifft der Passagier an Bord auf echte Pflanzen und viel Wasser. Im schiffseigenen Park, dem Central Park, kümmern sich vier Gärtner um 12.000 Pflanzen und Bäume in einer tagsüber erholsam-gemütlichen, nachts romantisch-träumerischen Parklandschaft mit rötlich gepflasterten Spazierwegen, lebendigen Straßencafés und edlen Restaurants.
Wasser ist auf Kreuzfahrtschiffen allgegenwärtig – gewöhnlich aber nur im Pool und natürlich rund um das Schiff herum. Die Oasis holt das Wasser an Bord. Am auffälligsten im Aqua Theater, dessen großes Wasserbecken sowohl für Tauchkurse als auch für Wasserballett- und Wasserfontänen-Shows sowie Turmspringer-Akrobatik genutzt wird. Von kleinen Wasserläufen durchzogen ist das sogenannte Solarium – eine Kombination aus einer Whirlpool-Landschaft unter Palmen und einem Fitness- und gesundheitsorientierten Restaurant mit fantasievoller, leichter Küche.
Es fällt nicht schwer, vollständig zu vergessen, dass man sich auf einem Schiff befindet. Wer die Weite der Ozeane und leuchtende Sonnenuntergänge auf hoher See schätzt, der kommt auf der Oasis zwar nicht zu kurz, hat das Meer aber nicht automatisch im Blick. Trotzdem bieten Pool- und Sports Deck ebenso grandiosen Meerblick wie einige der Restaurants.

Sportdecks, ein Aquatic Theatre und ein Park sind die Highlights der Oasis
Wählerisch sollten Meer-Fans auch bei der Wahl der Kabine sein: Auf der Oasis of the Seas bedeutet Balkon-Kabine nicht automatisch Meeresblick. Viele Kabinen haben ihren Balkon ins Innere gerichtet, mit Blick auf den Park, den Jahrmarkt ähnlichen Boardwalk mit Karussell, Eiscafé und Aqua Theater oder auf die Royal Promenade, die Shopping- und Restaurant-Meile.
Geradezu ein Paradies ist die Oasis für Kinder und Familien. Hier beschränkt sich das nicht nur auf den ausgewiesenen Kinderbereich: Vom nostalgischen Karussell über Eislaufbahn und Kinderpool bis hin zu einem Theater für Kinder ist für Spaß nahezu rund um die Uhr gesorgt.
Mit einem neuen System namens „Royal Connect“ orten Eltern ihren Nachwuchs per ausgeliehenem iPhone überall auf dem Schiff und können so auch ein Candlelight-Dinner ganz entspannt zu zweit genießen.
Mit bis zu 6296 Passagieren ist die Oasis of the Seas wie eine schwimmende Kleinstadt, das Unterhaltungsprogramm ist dagegen auf Weltstadt-Niveau. Das Angebot ist so vielfältig, dass die abendliche Broadway-Show im Großtheater schon mal links liegen bleiben kann, um sich beispielsweise im Jazz Club bei Live-Musik einen Whiskey zu gönnen oder einen Kabarett-Abend auf hohem Niveau zu genießen – was allerdings nur dann richtig Spaß macht, wenn man des Englischen mächtig ist.
Im Kindertheater läuft eine Puppenshow, die auch für jung gebliebene Eltern eine witzige Abwechslung bietet. Da muss das Opal Theater mit knapp 2200 Sitzplätzen schon etwas Besonderes bieten, um der Konkurrenz standzuhalten, beispielsweise das mit acht Tony-Awards ausgezeichnete Musical „Hairspray“.
Kreuzfahrtschiffe, vor allem die ganz großen, werden häufig als kontrollierte Scheinwelten und Illusion einer perfekten Welt kritisiert. Und Individualurlauber, die eine Kajak-Tour durch die kanadische Wildnis als ideal betrachten, werden auf einem Kreuzfahrtschiff tatsächlich nicht glücklich. Wer sich jedoch mit der Entspannung und Sorglosigkeit dieser glitzernden Scheinwelt eines Kreuzfahrtschiffes anfreundet, der findet auf der Oasis of the Seas das perfekte Ferienparadies.
Wir haben einige der interessantesten Fakten der Oasis of the Seas für Sie zusammengestellt.
• Die Rohre haben eine Gesamtlänge von 241 km
• 5.310 km elektrische Kabel wurden verlegt
• Ganze 600.000 Liter Farbe wurden benötigt
• 7.000 Kunstwerke findet man auf dem weltgrößten Kreuzfahrtschiff
• 2.300 Tonnen Wasser befinden sich in den 21 Swimming Pools und Whirlpools
• 50.000 kg Eiswürfel werden jeden Tag gemacht
• 2 350 000 l Frischwasser reichen genau 24 Stunden
• Die Oasis wurde aus etwa 500 000 Stahlteilen zusammengesetzt
• Der Pool des Aqua Theaters ist 5,4 m tief und damit der größte Pool auf dem Wasser
• Die Central Park Anlage (oder “Neighbourhood”, wie die Amerikaner sagen, also Nachbarschaft) ist der erste lebende Park auf dem Meer, mit 12.175 Pflanzen, 56 Bäumen und Bambus und einige davon über 7,3 m hoch
• Insgesamt arbeiteten 8000 Personen an dem Bau der Oasis of the Seas
• Zu keiner Zeit waren weniger als 3200 Personen am Bau des Riesenschiffes beteiligt
• Der Durchmesser der Schiffsschraube(n) beträgt 6,1 m.
Kennen Sie weitere interessante Fakten? Her damit, wir freuen uns auf Ihren Kommentar. : )
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